Cremig, leicht säuerlich & überraschend anders

Kremiger japanischer Kartoffelsalat mit weichem Ei und Gurke – seitliche Studioaufnahme

Dieser japanisch inspirierte Kartoffelsalat ist so weit weg vom deutschen Original wie New York von Tokyo. Und genau das macht ihn so besonders.

Cremig, leicht säuerlich durch den Reisessig, mit weich gekochtem Ei und knackiger Gurke – und einem Dressing aus griechischem Joghurt und Senf, das leichter, frischer und irgendwie eleganter ist als jede klassische Mayonnaise. Ich habe ihn einmal gemacht und seitdem regelmäßig auf dem Tisch.

Er funktioniert als leichtes Mittagessen, als Beilage zu gegrilltem Fisch oder Hähnchen – und aus dem Kühlschrank am nächsten Tag schmeckt er mindestens genauso gut.

Japanischer Kartoffelsalat mit Holzstäbchen und Ei-Topping – Draufsicht

Warum du diesen Salat lieben wirst

Cremig ohne Mayonnaise – griechischer Joghurt und Senf machen das Dressing leichter und nährstoffreicher
High Protein – 4 Eier pro 2 Portionen liefern eine ordentliche Proteinportion
In 20 Minuten fertig – schneller als jeder klassische Kartoffelsalat
Meal-prep-tauglich – hält sich 2–3 Tage im Kühlschrank
Leicht & frisch – perfekt für heiße Sommertage

Was dieser Salat für deinen Körper tut:


Kartoffeln sind eine unterschätzte Proteinquelle und liefern dabei komplexe Kohlenhydrate, Kalium und Vitamin C. Eier liefern alle essentiellen Aminosäuren und sind eine der nährstoffdichtesten Proteinquellen überhaupt. Griechischer Joghurt ersetzt die Mayonnaise und bringt dabei Probiotika für die Darmgesundheit mit. Gurke hydriert und fügt wertvolles Volumen ohne nennenswerte Kalorien hinzu.

Zutaten

Zutaten-Flatlay japanischer Kartoffelsalat – Hüttenkäse, Kartoffeln, Senf und Gewürze

Für den Salat:

  • 400 g Kartoffeln (ca. 2 mittelgroße)
  • 4 Eier, weich gekocht (1 davon als Topping)
  • 80 g Gurke (ca. ½ Gurke), in dünnen Scheiben
  • Optional: Kapern

Für das Dressing:

  • 30 g griechischer Joghurt (2 EL)
  • 15 g Senf (1 EL)
  • 1 EL Reisessig
  • Schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • 1 Prise Salz

Zutatentipp: Reisessig ist hier wirklich entscheidend – er gibt dem Dressing diese typisch japanische, leicht süßliche Säure. Normaler Weißweinessig funktioniert als Alternative, aber Reisessig ist das Original und macht den Unterschied!

Zubereitung

  1. Kartoffeln garen – Kartoffeln kochen bis sie weich sind. Kurz abkühlen lassen, schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. (Am besten klappt es mit den Kartoffeln vom Vortag!!)
  2. Eier kochen – Eier 7 Minuten weich kochen, kalt abschrecken, schälen und 3 davon grob würfeln. Das 4. Ei für das Topping halbieren und beiseitestellen.
  3. Gurke schneiden – Gurke in möglichst dünne Scheiben schneiden.
  4. Dressing anrühren – griechischen Joghurt, Senf, Reisessig, Salz und schwarzen Pfeffer in einer Schüssel gut verrühren.
  5. Alles vermengen – Kartoffeln, gewürfelte Eier und Gurke mit dem Dressing vorsichtig vermengen, sodass alles gleichmäßig überzogen ist.
  6. Anrichten & servieren – das halbierte Ei als Topping obenauf legen. Sofort servieren oder kalt stellen.

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Kochzeit: ca. 10 Minuten
Gesamt: ca. 20 Minuten

Japanischer Kartoffelsalat mit Holzbesteck und Ei-Topping – Overhead Shot

Thermomix-Version

Du hast einen Thermomix? Auch damit gelingt dieser japanische Kartoffelsalat wunderbar!

  1. Kartoffeln garen – Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und in den Varoma-Behälter geben. 800 ml Wasser in den Mixtopf füllen und die Kartoffeln 25 Min. / Varoma / Stufe 1 dämpfen.
  2. Eier kochen – Eier separat 7 Minuten weich kochen, abschrecken und schälen.
  3. Dressing anrühren – Joghurt, Senf, Reisessig, Salz und Pfeffer in den Mixtopf geben und 10 Sek. / Stufe 4 verrühren.
  4. Alles vermengen – Kartoffeln, gewürfelte Eier und Gurke in eine Schüssel geben, Dressing drüber und vorsichtig vermengen.

Tipp: Die Kartoffeln im Varoma zu dämpfen statt zu kochen gibt ihnen eine festere Textur – perfekt für einen Salat, bei dem die Stücke schön erhalten bleiben sollen!

Tipps & Variationen

Mehr Umami: Einen Teelöffel Sojasauce ins Dressing geben – gibt dem japanischen Kartoffelsalat eine tiefere, herzhafte Note.

Mehr Crunch: Frühlingszwiebeln oder fein geschnittene Radieschen dazugeben.

Kapern: Wer Kapern mag – unbedingt dazugeben! Sie geben dem Salat eine wunderbare salzige, fermentierte Note.

Schärfer: Einen Hauch Wasabi ins Dressing mischen – für ein echtes japanisches Erlebnis.

Kälter servieren: Der Salat schmeckt kalt aus dem Kühlschrank am nächsten Tag oft noch besser – die Aromen verbinden sich über Nacht wunderbar.

Lagerung & Meal Prep

Dieser japanische Kartoffelsalat ist ein perfektes Meal Prep Gericht – einmal zubereitet, mehrere Tage genießen.

Im Kühlschrank hält er sich abgedeckt 2–3 Tage. Das Topping-Ei am besten erst beim Servieren halbieren und drauflegen – so bleibt es frischer. Vor dem Servieren nochmal kurz durchrühren und bei Bedarf einen Schuss Reisessig nachgeben.

Japanischer Kartoffelsalat mit Ei und Gurkenscheiben – seitliche Nahaufnahme

Häufige Fragen

Kann ich den Reisessig durch normalen Essig ersetzen?
Ja – Weißweinessig oder Apfelessig funktionieren als Alternative. Reisessig hat aber eine mildere, leicht süßliche Säure die typisch für die japanische Küche ist.

Wie weich sollen die Kartoffeln sein?
Weich genug, um mit einer Gabel einzustechen – aber nicht so weich, dass sie zerfallen. Festkochende Kartoffeln sind hier ideal.

Kann ich festkochende oder mehligkochende Kartoffeln verwenden?
Festkochende Kartoffeln sind die bessere Wahl – sie behalten ihre Form besser beim Vermengen mit dem Dressing.

Wie lange soll ich die Eier kochen für weiche Mitte?
Genau 7 Minuten in kochendem Wasser – dann sofort kalt abschrecken. Das Eigelb ist dann noch leicht cremig in der Mitte.

Kann ich den griechischen Joghurt durch Mayonnaise ersetzen?
Ja – dann wird es klassischer im Charakter. Aber griechischer Joghurt macht ihn leichter, proteinreicher und nährstoffdichter – eindeutig meine Empfehlung!

Dieser japanisch inspirierte Kartoffelsalat hat meine Vorstellung davon, was Kartoffelsalat sein kann, komplett verändert. Leichter, frischer, überraschender – und trotzdem so befriedigend wie ein richtiges Comfort Food. Wer ihn einmal gegessen hat, macht ihn immer wieder.

Hast du ihn schon ausprobiert? Schreib mir in die Kommentare ob du Kapern drin magst – und ob du ihn lieber warm oder kalt isst!

Wenn du noch mehr überraschende Salat-Rezepte suchst, schau dir unbedingt auch den Gurken Erdnuss Salat und den Rote Bete Kichererbsen Salat an!

Hier geht es zum Video vom japanisch inspirierten Kartoffelsalat.

Svenja Ostwald

Ich arbeite als Autorin und Health Coach mit einer internationalen Community. Meine Bücher wurden SPIEGEL-Bestseller, meine Arbeit erscheint regelmäßig in führenden Medien.

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