Feel & Look Your Best Part 1

woman standing in a jumpsuit

Und dann ist da plötzlich der Bauch.

Du hast nichts geändert. Isst wie immer. Bewegst dich wie immer. Und trotzdem.

Wenn du gerade über 40 bist und dich fragst, was mit deinem Körper eigentlich los ist — du bist nicht allein. Und es liegt definitiv nicht daran, dass du irgendetwas falsch machst.

Dieser Beitrag ist für alle, die sich genau das gerade fragen. Kein Fingerzeig, keine Drama. Sondern ein ehrlicher Blick darauf, was sich ab 40 im Körper verändert — und was du konkret tun kannst, um dich wieder gut zu fühlen. Von innen und von außen.

FEEL YOUR BEST: Was sich ab 40 wirklich verändert

Östrogen sinkt — und das Fett wandert

Das ist keine Einbildung. Östrogen sinkt ab dem Eintritt in die Perimenopause — und das hat einen direkten Einfluss darauf, wo dein Körper Fett speichert. Nicht mehr an Hüfte und Oberschenkel wie früher, sondern zunehmend in der Körpermitte.

Das ist reine Biologie. Dein Körper reagiert auf hormonelle Veränderungen — und tut dabei genau das, wofür er programmiert wurde. Verstehen wir das, können wir aufhören, uns selbst die Schuld zu geben.

Der Stoffwechsel verlangsamt sich — aber nicht dramatisch

Gleichzeitig verändert sich der Stoffwechsel. Nicht von heute auf morgen und nicht drastisch — aber spürbar. Der Körper braucht einfach etwas weniger Energie als noch mit 30. Wenn wir das nicht wissen, essen und leben wir weiter wie immer — und wundern uns dann, warum sich trotzdem etwas verschiebt.

Das bedeutet nicht, dass du ab sofort weniger essen musst. Es bedeutet allerdings, dass es sich lohnt, genauer hinzuschauen: Was esse ich? Wann esse ich? Und bekomme ich genug Protein?

Cortisol — der unterschätzte Faktor

Dann ist da noch Cortisol. Stress, schlechter Schlaf, überfüllte To-do-Listen — all das fördert aktiv Bauchfett. Denn in Stressphasen schaltet unser Körper in den Überlebensmodus und speichert Energie, wo es am schnellsten geht: in der Mitte.

Das ist keine Schwäche. Das ist Evolution. Aber es zeigt, wie wichtig Schlaf, Erholung und Stressmanagement wirklich sind — nicht als Luxus, sondern als echte Stellschrauben für dein Wohlbefinden.

Was du jetzt tun kannst

Das Gute an all dem: Du kannst etwas tun. Du musst nur verstehen, was dein Körper jetzt braucht — und das ist tatsächlich ein anderes Bild als noch mit 30.

Konkret bedeutet das:

  • Mehr Protein – schützt Muskelmasse, hält satt, stabilisiert den Blutzucker – Probier unbedingt mal diese selbst gemachten Protein Riegel aus!
  • Krafttraining – erhält und baut Muskeln auf, was den Stoffwechsel aktiv ankurbelt
  • Schlaf priorisieren – nicht verhandelbar, wenn es um Cortisol und Bauchfett geht
  • Stressmomente reduzieren – oder zumindest bewusst Ausgleich schaffen
  • Geduld mit dir selbst – dein Körper verändert sich, und das ist kein Versagen

LOOK YOUR BEST:

Zwei Frauen - Feel and Look your best

Drei kleine Hacks mit großer Wirkung von Bille Scherzinger

Sich gut zu fühlen hat auch damit zu tun, wie man sich anzieht. Nicht weil Äußerlichkeiten alles sind — sondern weil das richtige Outfit tatsächlich beeinflusst, wie wir uns bewegen, wie wir stehen und wie wir in den Tag gehen.

Daher kommen hier drei Dinge, die ich wirklich für unterschätzt halte:

Schuhe, die dich in Bewegung bringen

Bequeme, flexible, leichte Schuhe klingen erstmal unspektakulär. Aber sie verändern subtil alles: Du bewegst dich automatisch mehr. Mehr Schritte — ohne, dass du dich bewusst dazu aufraffen musst. Und Bewegung reguliert Stimmung, Stresslevel und sogar die Körpertemperatur.

Du machst also quasi Sport, ohne „Sport zu machen”. Das Ergebnis? Ein Körpergefühl, das dich happy macht.

Texturen als Selbstbewusstseins-Boost

Matte Viskose, weicher Strick, Leinen, Twill, Bouclé — diese Stoffe wirken hochwertig, schmeicheln dem Körper und kaschieren kleine Unebenheiten auf die eleganteste Art. Sie sind außerdem angenehm auf der Haut und setzen dich nie grell oder exponiert in Szene.

Das Gegenteil von glänzenden, eng anliegenden Synthetikteilen — die zwar modern wirken können, aber selten das Gefühl geben, wirklich angezogen statt ausgestellt zu sein.

Wenn du dir unsicher bist, womit du anfangen sollst: Greif zum matten Strick oder zum Leinenblazer. Du wirst den Unterschied sofort spüren.

Mini-Haltungshacks durch Kleidung

Das klingt vielleicht überraschend — aber Kleidung verändert tatsächlich, wie wir stehen und wie wir uns fühlen. Einige Beispiele, die ich wirklich für wirkungsvoll halte:

  • Gut sitzender BH → hebt, öffnet die Brust, entlastet den Rücken
  • Blazer mit leichter Schulterstruktur → richtet auf, gibt Kontur
  • V-Ausschnitt → streckt die Silhouette und lenkt den Blick
  • Minimaler Absatz → stabilisiert den Stand und verändert die gesamte Körperhaltung

Du stehst anders. Du gehst anders. Und du fühlst dich anders — ganz ohne, dass du irgendetwas an dir verändern musst.

Mein Fazit

Ab 40 verändert sich der Körper — das ist Fakt. Aber das bedeutet nicht, dass du dich damit abfinden oder dagegen ankämpfen musst. Es bedeutet, dass du deinen Körper neu kennenlernen kannst. Mit mehr Wissen, mehr Mitgefühl für dich selbst — und mit kleinen, konkreten Dingen, die sich im Alltag wirklich summieren.

Feel & Look Your Best ist keine Frage des Alters. Sondern eine Entscheidung, die du jeden Tag neu treffen kannst.

Freu dich auf den zweiten Teil unserer Serie!

Alles Liebe,

Bille & Svenja

Svenja Ostwald

Ich arbeite als Autorin und Health Coach mit einer internationalen Community. Meine Bücher wurden SPIEGEL-Bestseller, meine Arbeit erscheint regelmäßig in führenden Medien.

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2 Comments

  1. Helga Charlotte Claassen says:

    Gefällt mir! 👍👍
    Guter Text, überzeugend formuliert und dazu noch von 2 sehr hübschen, sympathischen Damen an die Frau gebracht.
    Weiter so!🌷🌷

    1. Svenja Ostwald says:

      Danke!!!